Beurlaubungen an religiösen Feiertagen

Schüler/innen haben an den Feiertagen ihrer Religionsgemeinschaft unterrichtsfrei, ohne, dass diese Tage als Fehlzeiten gelten. Auf Antrag ihrer Erziehungsberechtigten können sie an ausgewählten religiösen Feier- oder Gedenktagen für die Teilnahme am Gottesdienst bis zu zwei Stunden vom Unterricht beurlaubt werden.

Eine Übersicht der anerkannten Feiertage finden Sie hier

Beurlaubungen vom Unterricht

Schüler/innen können im Einzelfall aus wichtigen Gründen vom Unterricht beurlaubt werden ( § 46 Abs. 5 Satz 1 Schulgesetz). Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen – abgesehen von unaufschiebbaren Ausnahmefällen – nicht genehmigt werden.

Beurlaubungen sind von den Erziehungsberechtigten grundsätzlich schriftlich unter Angabe von Gründen und rechtzeitig vorher zu beantragen. Über Beurlaubungen bis zu drei Unterrichtstagen entscheidet die klassenleitende Lehrkraft, sofern diese Tage keinen Anschluss an Ferien darstellen. In allen anderen Fällen entscheidet die Schulleitung.

Näheres regelt die AV Schulbesuchspflicht.

Keine Beurlaubung für Urlaubsreisen

Ergänzend zum Schulgesetz sind Beurlaubungen in den Ausführungsvorschriften über Beurlaubung und Befreiung vom Unterricht, der AV Schulbesuchspflicht, geregelt. Hierin heißt es:

„Beurlaubungen unmittelbar vor oder nach den Ferien sollen nicht genehmigt werden, es sei denn, es handelt sich um einen wichtigen und unaufschiebbaren Ausnahmefall. Als ein solcher Ausnahmefall ist der vorzeitige Antritt oder die verspätete Rückkehr von einer Urlaubsreise nicht anzusehen."

Bitte beachten Sie, dass Fehlzeiten im vorgenannten Fall als "unentschuldigt" auf dem Zeugnis vermerkt werden müssen.

Befreiung vom Sport- und Schwimmunterricht

Schüler/innen können auf schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten unter Vorlage eines ärztlichen Attests vom Sport- oder Schwimmunterricht befreit werden. Auf ein Attest kann bei offenkundigen Beeinträchtigungen verzichtet werden. Befreiungen, die über einen Zeitraum von vier Wochen hinausgehen, erfordern immer ein Attest und die Entscheidung der Schulleitung. Bitte beachten Sie, dass nicht die Eltern entscheiden, ob ein Kind vom Sport- oder Schwimmunterricht befreit wird, sondern die Lehrkraft oder die Schulleitung.

Sportbefreite Schüler/innen nehmen am Unterricht als Zuschauer/innen teil, sofern nicht besondere Umstände dem entgegenstehen.

Nicht am Schwimmunterricht teilnehmende Schüler/innen besuchen während der Schwimmstunden den Unterricht der jeweiligen 4. Klasse (3a in 4a, 3b in 4b usw.).

Ein vorzeitige Abholung der Schüler/innen in Randstunden ist nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache mit der unterrichtenden Lehrkraft oder der Schulleitung – aber nicht aufgrund der bloßen Mitteilung der Eltern – möglich.